Horster in Alapli: Ein gutes Treffen unter Freunden
04.07.2026 19:44
Gerne erwartet und daher sehr freundlich aufgenommen wurde die 40-köpfige Besuchergruppe aus Horst, die die türkische Stadt Alapli besucht.
Zum zweiten Male waren die Horster an der Schwarzmeerküste. Angeführt wurde die Delegation von Bezirksbürgermeister, Joachim Gill, der sich sehr darüber freute, dass Daniel Schacht und Dr. Constantin Verse vom Verein Zukunft Horst mit von der Partie waren. Gemeinsam führte man viele interessante Gespräche darüber, wie man die Stadtteil-Freundschaft ausweiten und vertiefen könnte. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Unterzeichnung eines Freundschafts-Vertrages zwischen Alapli und Horst im Rathaus.
Sehr erfreut waren die Gastgeber auch darüber, dass die 1. Mannschaft von Horst 08 mit Trainer Benjamin Wingerter dabei war. Dadurch wollen die Horster sich die sportlichen Möglichkeiten einer Stadtteil-Freundschaft herausstellen. An Sonntag steht ein Spiel gegen eine hiesige Mannschaft auf dem Programm.
Hüseyin Erdogan, der immer engagierte Motor dieser freundschaftlichen Verbindung (mindestens 50 % der in Gelsenkirchen lebenden türkischstämmigen Mitbürger und Mitbürgerinnen stammen aus der vom Bergbau geprägten Gegend um Alapli), schenkte Alapli ein gebrauchtes Feuerlöschfahrzeug. In einer Feierstunde vor dem Rathaus, an dem auch Bürgermeister Nuri Tekin, der Landrat, andere Politiker und viele Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, wurde das festlich geschmückte Fahrzeug, das Alapli auf dem Landwege erreichte, übergeben. Die Mitarbeiter der Feuerwehr waren sämtlich angetreten, um der Feier beiwohnen zu können.
Die Horster Delegation bleibt noch bis Sonntag und wird in dieser Zeit zahlreiche Programmpunkte absolvieren. Dabei wird sie von den Gastgebern liebevoll betreut und umsorgt. Man ist sichtlich stolz darüber, den Gästen die Heimat präsentieren zu können.
Ein glücklicher Hüseyin Erdogan: „Ich freue mich sehr, dass wir mit so viel Freude in Alapli aufgenommen wurden und dass das Miteinander stetig wächst. Wir haben uns nicht nur wie Freunde gefühlt, wir sind jetzt Freunde.“
Übrigens hat jede und jeder aus der Delegation die Flugkosten selbst getragen